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Aktuelle Projekte

Be+BeRobot

Das vom BMBF geförderte Begleitprojekt Be+BeRobot analysiert robotische Unterstützungssysteme im Pflegesektor. Erarbeitet werden technische, pflege- und sozialwissenschaftliche sowie ethische Begründungs- und Bewertungsmaßstäbe für alte, pflege- und hilfsbedürftige Menschen. Interdisziplinär werden Möglichkeiten und Grenzen von Robotern für die Pflege erforscht. Projektpartner sind die Universität Osnabrück, das SIBIS Institut für Sozial- und Technikforschung GmbH, das OFFIS – Institut für Informatik, der Deutsche Caritasverband e. V. und die Universität Siegen. Der Schwerpunkt an der Universität Siegen liegt auf der praxisbasierten und partizipativen Forschung. Unter Leitung von Jun.-Prof. Dr. Claudia Müller werden etablierte Methoden, Instrumente und Prozesse der Sozio-Informatik durch anwenderorientierte Studien für das Projekt Be+BeRobot fruchtbar gemacht und in der Pflegewissenschaft verankert. Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre: 1. November 2019 bis 31. Oktober 2022.

Active City Innovation

Die Universität Siegen möchte in einem experimentalen Szenario mit dem Schwerpunkt „Tanz und Bewegungsfreude im öffentlichen Raum“ BürgerInnen der Stadt Siegen mit Hilfe technischer Alltagslösungen im öffentlichen Raum zum (gemeinsamen) Tanzen und Bewegen motivieren. Erfahrungen und Ergebnisse dieses Szenarios und der entwickelten Anwendungen, sollen dem Projekt „Active City Innovation“ zu Verfügung gestellt werden, das als Ziel den Aufbau eines anwendbaren Leitfadens zur Entwicklung von aktiven Städten anstrebt. Aktive Städte versuchen durch innovative Konzepte die Bewegung und das Wohlbefinden der BürgerInnen zu steigern und damit die Lebensqualität zu verbessern.

„Active City Innovation“ (ACI) ist ein Teilprojekt des großen internationalen Sport-Innovations-Netzwerks Projekts (SINN-I),  das sich zum Ziel gesetzt hat, Innovationen in den Bereichen Bewegung, Gesundheit und Lebens- und Bewegungsfreude weltweit zu fördern.

Weitere Informationen zu ACI und SINN-I:
https://www.sinn.international/

IDES kmu

„Inklusive DMS / ECMS und Branchensoftware in KMU“ kurz iDES kmu bezeichnet das neue Forschungsprojekt der Universität Siegen in Kooperation mit dem Blinden- & Sehbehindertenverein Hamburg e.V. (BSVH) und dem Dienstleistungsunternehmen für Programm- und Datenmigration HAVI Solutions. Erforscht wird dabei die Zugänglichkeit von Dokumentenmanagementsystemen, Enterprise Content Management Systemen und Branchensoftware am Arbeitsplatz in klein- und mittelständischen Unternehmen für Menschen mit Sehbehinderungen. In Zusammenarbeit mit Unternehmen und betroffenen Mitarbeitern sollen konkrete Einschränkungen der Zugänglichkeit (Accessibility) an Arbeitsplätzen ermittelt werden. Gestartet ist das Projekt im Mai 2019 mit einer Förderlaufzeit von drei Jahren (2019 bis 2022).

CareComLabs

Neues Forschungsprojekt in Kooperation mit der Forschungseinrichtung der Zürcher Careum Hochschule Gesundheit: „CareComLabs: Innovative Home Care Models for People with Comprehensive Care Needs: Caring Community Living Labs“. Jun.-Prof. Dr. Claudia Müller konnte sich gemeinsam mit ihrer Kollegin und Schweizer Projektleiterin Dr. Heidi Kaspar mit dem gemeinsamen Forschungsantrag in der Ausschreibung des Schweizer Nationalen Forschungsprogramm 74 „Gesundheitsversorgung“ erfolgreich durchsetzen.
Das Projekt CareComLabs erforscht und setzt innovative und gemeinschaftsbasierte Versorgungsmodelle für die Langzeitpflege zu Hause um. Das Projekt wird über drei Jahre mit 375.000 EUR gefördert und wird am 1. Februar 2019 starten.

Weitere Informationen:
http://www.uni-siegen.de/start/news/oeffentlichkeit/845818.html
https://www.careum.ch/-/neues-snf-projekt

ACCESS (Europäische Union, BMBF)

ACCESS ist ein multidisziplinäres und transnationales Forschungsprojekt, das von der Joint Programming Initiative (JPI) „More Years, Better Lives – The Potential and Challenges of Demographic Change“ gefördert wird.

Die Studie beschäftigt sich mit der digitalen Kompetenz älterer Menschen. Es werden sozial eingebettete Lernmöglichkeiten untersucht und erforscht, die es älteren Menschen mit geringen technischen Fähigkeiten und Fertigkeiten ermöglichen, mit moderner Technik in Kontakt zu kommen. Auf diese Weise sollen sie in der Lage sein, sinnvolle Wege zur Umsetzung der Technologie im täglichen Einsatz zu erlernen.

Das Projekt konzentriert sich auf den oft vernachlässigten Aspekt des lebenslangen Lernens für ältere Menschen, insbesondere im Hinblick auf assistive Technologien. Der länder-übergreifende Ansatz zeigt regionale und strukturelle Unterschiede und Hindernisse auf, denen ältere Menschen im Umgang mit Technik ausgesetzt sind. ACCESS setzt dabei auf unterschiedliche Lernprozesse (informell, non-formell und formal) in verschiedenen Lernarrangements als eine mögliche Lösung zur Bewältigung dieser Herausforderungen

Forschungsziele:

ACCESS

  • erforscht, implementiert und evaluiert neue Formen von sozial eingebetteten Lernmöglichkeiten für ältere Erwachsene mit geringen technischen Fähigkeiten.
  • zeigt Wege auf, wie die digitale Kompetenz in Bezug auf Internetkenntnisse und die alltägliche Nutzung von assistiven Technologien bei älteren Menschen verbessert werden kann.
  • zielt darauf ab, eine neue Lernkultur für das spätere Lernen zu fördern.

Weitere Informationen: https://www.wineme.uni-siegen.de/projekte/access/
Projekt-Webseite: http://access.wineme.fb5.uni-siegen.de/

„Kooperative Herstellung von Nutzerautonomie im Kontext der Alternden Gesellschaft“– Teilprojekt im Sonderforschungsbereich „Medien der Kooperation“ der Universität Siegen (DFG 2016-2019)

Mit einem partizipativen Forschungsansatz untersucht und gestaltet das Teilprojekt des Sonderforschungsbereichs „Medien der Kooperation“ gemeinsam mit älteren Menschen und weiteren Akteuren im Sozialraum sozio-technische Infrastrukturen, die darauf ausgerichtet sind, Autonomie und soziale Teilhabe älterer Menschen zu stärken. Das Teilprojekt erarbeitet damit eine konzeptionelle Weiterentwicklung der praxistheoretisch basierten Gestaltungskonzepte „Design Case Studies“ und Infrastructuring für innovative, partizipative Modi der Co-Produktion von Alter(n)stechnologien.

Die zweite Förderphase adressiert die IT-gestützte Co-Produktion sozialer Teilhabe älterer Menschen in komplexen Versorgungssituationen unter einem erweiterten Verständnis von Pflege(n) und Sorge(n) in Caring Communities.

Zur Co-Produktion von sozio-technischen Infrastrukturen in Caring Communities wird untersucht:

  • Wie Versorgung von Menschen in komplexen Lebenssituationen unter einem erweiterten Versorgungsbegriff gelingen kann,
  • Wie Sorge-Beteiligte, Sorge-Technik und Sorge-Diskurse sich wechselseitig sowohl lokal als auch überregional co-kreieren und
  • Wie in diesen Kontexten unterstützende Aneignungs- und Teilhabe-Infrastrukturen co-produziert werden können.


weitere Informationen zu Kooperative Herstellung von Nutzerautonomie im Kontext der Alternden Gesellschaft.

Frühere Forschungsprojekte

Hilfe, Rat & Tat für Mieterinnen und Mieter

Die Universität Siegen erkundet in Kooperation mit der WSG Wohnungs- und Siedlungs-GmbH und der WohnBund-Beratung NRW GmbH Potentiale neuer Medien für Wohnquartiere. Gemeinsam mit den Mieterinnen und Mietern eines Quartiers der WSG in Dortmund werden neue IT-gestützte Möglichkeiten erforscht und gestaltet, die soziale Teilhabe, Selbstbestimmtheit und Selbständigkeit für ältere Mieter, aber auch gemeinschaftsstärkende Aspekte für alle Quartiers-Bewohner zum Ziel haben.
Vor allem, aber nicht nur für ältere Menschen sollen Möglichkeiten geschaffen werden, mehr über die Angebote ihres Wohnviertels zu erfahren, ihre Freund- und Nachbarschaften zu pflegen und den Austausch innerhalb Ihrer Umgebung zu fördern. Besonderen Fokus erhält dabei die Erforschung von Unterstützungsmöglichkeiten für informelle nachbarschaftliche Hilfsnetzwerke.
Weitere Informationen: http://inclusive-aging.wineme.fb5.uni-siegen.de/index.php/de/projekte/hilfe-rat-und-tat

Cognitive Village/ Vernetztes Dorf – Adaptiv-Lernende, technische Alltagsbegleiter im Alter (BMBF 2015-2018)

Das Verbundprojekt verfolgt das Ziel, lernende und mobile technische Lösungen mit der vorhandenen, individuellen Wohnstruktur älterer Menschen und deren sozialen Netzwerken zu verknüpfen (Cognitive Village). Mit deren Hilfe sollen sich ältere Menschen in ihrem lokalen Umfeld leicht zugängliche Unterstützung organisieren, um trotz geistiger und/oder körperlicher Defizite weitgehend autonom leben zu können. Diese Lösungen sollen relativ einfach und niedrigschwellig gehalten werden, um die technischen, wirtschaftlichen und politischen Umsetzungschancen zu erhöhen. Nutzerperspektive älterer Menschen und ihrer sozialen Netzwerke sowie weiterer relevanter Stakeholder, die für eine Versorgung im Nahumfeld relevant sind, sichern partizipative Gestaltungsansätze eine alltagstaugliche Einbettung und Passung der technischen Lösungen. Die Lösungen werden in zwei unterschiedliche Wohnungs- und Siedlungsstrukturen eingebettet (Stadtteil und Dorf), um die Effekte des Wohn- und Lebensumfelds auf technische Lösungen ermitteln zu können.


Weitere Informationen: http://cognitive-village.de/

Social Display

Das Projekt Social Display umfasst die Gestaltung eines großformatigen Bildschirms für stationäre Einrichtungen in der Altenpflege. Im Projekt werden neuartige Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungsformen für alte Menschen erforscht und entwickelt, die soziale Teilhabe und Partizipation der älteren Mitbürger unterstützen. Die Anwendung beteiligungsorientierter und Empirie-gestützter Gestaltungsmethoden ermöglicht eine praxisbasierte Erhebung und Adressierung vorliegender Bedürfnisse mit Hilfe neuartiger Informations- und Kommunikationstechnologien.


Weitere Informationen: http://inclusive-aging.wineme.fb5.uni-siegen.de/index.php/de/projekte/socialdisplay-de

Alzheimer Monitoring (AMi) (BMWI 2009-2011)

Das Pilotprojekt AMi soll dazu beitragen, nicht nur die Lebensumstände von Demenz- und Alzheimer-Kranken, sondern auch die der betreuenden Familienmitglieder und Mitarbeiter in Heimen deutlich zu verbessern. Auf der Basis neuester GPS-Technologie entwickeln und betreiben die Projektpartner von der Universität Siegen und dem Kölner Unternehmen itss ein technisches Gesamtsystem, das die jederzeitige Ortung von Demenzkranken erlaubt.


Weitere Informationen:

Fostering Social Interactions for a Better Life of the Elderly (FoSIBLE) (BMBF/EU AAL-JP 2009-2012)

Das Projekt FoSIBLE soll der ständig wachsenden, älteren Bevölkerungsschicht ihre soziale Interaktion im Alltag nach individuellen Bedürfnissen und Interessen über eine einfach zu bedienende Plattform unterstützen. Das im Zentrum stehende TV-basierte Social Media Center, auf dessen Grundlage neuvernetzte Serviceangebote und Applikationen zur Unterhaltung und Kommunikation aufgesetzt werden, hat die Steigerung des Selbstwertgefühls und des Wohlempfindens der Senioren zum Ziel.


Weitere Informationen: http://www.aal-europe.eu/projects/fosible/