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Ausschreibung Masterarbeit – Partizipative Website-Gestaltung

Kollaboratives und partizipatives Design von Medien der Kooperation für Caring Communities – Partizipative Website-Gestaltung für Caring Community Projekt in der Schweiz

Stichworte: Participatory Design, Community Based Participatory Research, Website-Gestaltung, Caring Communites

Hintergrund:

Durch die bestehende Kooperation der Juniorprofessur IT für die alternde Gesellschaft der Universität Siegen mit der Forschungsgruppe Ageing at home der Careum Hochschule Gesundheit (Zürich, Schweiz) bietet sich die Möglichkeit im Rahmen des Teilprojektes A05 – Kooperative Herstellung von Nutzerautonomie im Kontext der alternden Gesellschaft des SFB Medien der Kooperation eine Abschlussarbeit zur partizipativen Gestaltung einer Projekt-Website zu erstellen.

Die Abschlussarbeit soll dabei in Kooperation mit dem Schweizer Projekt CareComLabs durchgeführt werden, das bereits 3 Living Labs in der Schweiz aufgebaut hat. Zentral ist hier der partizipative Ansatz. Gemeinsam mit Akteuren der sich formierenden Caring Communities soll deren Internetauftritt gestaltet werden. Neben der Gestaltung der Website sind dabei auch die Konzeption, Durchführung und Reflexion des partizipativen Gestaltungsprozesses Teil der Abschlussarbeit.

Für Reisen zu den Caring Communities in der Schweiz zur Durchführung von Co-Design-Workshops können Reisemittel zur Verfügung gestellt werden.

Nachtrag:

Da momentan im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-COV-2) von Reisen abzusehen ist können selbstverständlich auch Formen der Telepräsenz genutzt werden, wie etwa Videokonferenzen und Online-Co-Design Workshops.

Ziel des Projektes A05 – Kooperative Herstellung von Nutzerautonomie im Kontext der alternden Gesellschaft

Das Teilprojekt untersucht und gestaltet prototypisch selbstermächtigungsförderliche Technologien und sozio-technische Aneignungsinfrastrukturen innerhalb von Sorgegemeinschaften bzw. Caring Communities. Forschungsgegenstand sind sowohl Praktiken der Medienaneignung durch ältere, nicht-technikaffine Menschen sowie der Praktiken der Gestaltung von Technologien zur Förderung der sozialen Teilhabe älterer Menschen. Der Ausgangspunkt des Projekts ist die Prämisse der sozio-technischen Dualität medialer Infrastrukturen, die eine gegenseitige Beeinflussung von Technologie und Praxis impliziert.

Die Implementierung von Community Based Participatory Research-Ansätzen (CBPR) erweitert die Fragestellung zur Übersetzung und Verstetigung von co-produzierten Forschungsergebnissen in nachhaltigen, lokalen Gemeinschaftsstrukturen, und erlaubt es so, die Bedingungen der Co-Produktion von Medien und Aneignungsinfrastrukturen zwischen wissenschaftlichen, zivilbürgerschaftlichen und gewerblichen Institutionen konzeptuell weiterzuentwickeln.

Weitere Informationen unter:

Ziel des Projektes CareComLabs – Innovative Home Care Models for People with Comprehensive Care Needs: Caring Community Living Labs

Das Projekt setzt im Bereich der Langzeitversorgung von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf neue Impulse, indem es zwei innovative Ansätze miteinander verbindet: Caring communities und Living Labs. Ziel ist es, nachhaltige und sozialverträgliche Modelle der häuslichen Langzeitversorgung partizipativ zu entwickeln, praktisch zu testen und kritisch zu prüfen. Mit dem Konzept der sorgenden Gemeinschaften (englisch: caring communities) werden Möglichkeiten einer geteilten Verantwortung der häuslichen Betreuung und Pflege erkundet. In drei ausgewählten Gemeinden in der Schweiz werden soziale Räume des gemeinsamen Lernens, so genannte Alltagslabore (englisch: Living Labs), eingeführt. In diesen Living Labs werden Bedürfnisse erkundet, neue Angebote entwickelt, umgesetzt und evaluiert. Die gewonnenen Erkenntnisse werden für andere interessierte Gemeinden aufbereitet und zugänglich gemacht.

Weitere Informationen unter:

https://www.kalaidos-fh.ch/de-CH/Forschung/Fachbereich-Gesundheit/Ageing-at-home/Laufende-Projekte/SNF-NFP74

Anforderungen:

  • Vorerfahrung in der Gestaltung von Websites
  • Interesse an partizipativen Ansätzen (Participatory Design, Community Based Participatory Research)
  • (sehr) gute Beherrschung der deutschen Sprache
  • Eigenständiges Arbeiten, Engagement und Spaß an der Arbeit im Team
  • Kommunikativ und bereit mit Nutzern zu arbeiten
  • Vorerfahrungen in qualitativer Feldforschung und Empirie wünschenswert

Teilnehmende:

Studierende der HCI, Wirtschaftsinformatik oder verwandter Studiengänge.

Beginn: nach Absprache

Ansprechpartner:

Martin Dickel

martin.dickel@uni-siegen.de