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30. November 2020

Startschuss für das „Siegener Bewegungslabor“

ForscherInnen der Universität Siegen arbeiten mit AkteurInnen aus Sport, Stadt und Kreis zusammen, um Bewegungsfreude in der Stadt mit digitalen Anwendungen vor Ort zu fördern.

 

Wie können wir mehr Bewegungsfreude fördern, vor allem in der Stadt? Und wie können digitale Tools dabei helfen – egal ob beim Sport allein oder mit anderen, Zuhause oder draußen? Um diese Fragen rund um Sport und Bewegung im städtischen Raum zu erforschen, arbeiten ExpertInnen der Universität Siegen im Rahmen des „Active City Innovation“-Projekts mit AkteurInnen aus der Praxis zusammen, darunter Tanzschulbesitzer, Initiatoren der „Rudelturnen“-Initiative und KünstlerInnen. Auch mit dabei: TeilnehmerInnen aus den Ämtern Sport, Stadtentwicklung und Digitalisierung der Stadt Siegen, des Kreissportbunds Siegen und des Hochschulsports der Uni Siegen.

„Wir möchten in regelmäßigen Abständen mit allen Beteiligten und weiteren Interessierten kreative Ideen entwickeln, wie Bewegungsfreude in der Stadt mit digitalen Anwendungen vor Ort gefördert werden kann“, erklärte Prof. Dr. Claudia Müller, Juniorprofessorin im Bereich „Wirtschaftsinformatik / IT für die alternde Gesellschaft“. Interessierte Vereine, Tanzstudios und Initiativen, die sich am Siegener Bewegungslabor beteiligen möchten, können sich bei Projektkoordinator David Struzek melden. (mehr …)

30. November 2020

COVID-19 als Brennglas

Claudia Müller 2020

Beim Online-Symposium „COVID-19 als Brennglas“ diskutierten ExpertInnen, was wir aus der Krise zum Thema Altern und Digitalisierung lernen können.

Im November organisierten die SprecherInnen des Fachausschusses „Alter und Technik“ bei der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie das Online-Symposium „COVID-19 als Brennglas. Was wir aus der Krise zum Thema Altern und Digitalisierung lernen können“. Die SprecherInnen Prof. Claudia Müller (Universität Siegen), Prof. Cornelia Kricheldorff (Hochschule Freiburg), PD Dr. Helga Pelizäus (Bundeswehruniversität München) und Prof. Hans-Werner Wahl (Universität Heidelberg) sind zugleich Repräsentanten der Expertenkommission des Achten Altersberichts der Bundesregierung („Ältere Menschen und Digitalisierung“).

250 TeilnehmerInnen aus der Schweiz, Österreich, Luxemburg und Deutschland nahmen am Symposium teil. Unter anderem diskutierten sie mit Praxisakteuren das Thema „COVID-19- Krise, Technologien und ältere Menschen“. Bis zum 31.12.2020 können auf der Homepage die Beiträge noch angesehen und kommentiert werden.

Im Vordergrund des Symposiums stand, gemeinsam mit Akteuren aus der Wissenschaft und Praxis die Potenziale von digitalen Medien sowie technischen Assistenzsystemen zu besprechen und zusammenzuführen. Mit seinen Einführungsworten wies der Heidelberger Gerontologie-Professor Hans-Werner Wahl auf dringende Handlungsanforderungen hin. So zeige die Pandemie entsprechend einem Brennglas, wie die Teilhabe und Lebensqualität unterminiert werden. Es müssten Wege aufgezeigt werden, wie soziale Bedürfnisse befriedigt und alltägliche Herausforderungen gemeistert werden können. Insbesondere jetzt seien Personen aus allen gesellschaftlichen Bereichen gefragt, sich einzubringen und die Partizipation, das Wohlbefinden und die Selbstständigkeit zu stärken. Ein kompetenter Umgang mit der Krise sei überdies zu etablieren, um Pauschalisierungen und Altersdiskriminierungen entgegenzuwirken.

Es wurde deutlich, dass unterkomplexe Aussagen, wie zum Beispiel, dass Technologien immer schädlich oder hilfreich in der aktuellen Situation seien, schlicht an der Lebensrealität vorbeigehen. Differenzierte Einschätzungen, Empfehlungen und Antworten seien gefragt, die Bewältigungsstrategien an die Hand geben und das gesellschaftliche Miteinander stärken, so Prof.  Claudia Müller von der Universität Siegen.

In Bezug auf Technologien ließ sich zeigen, dass ihr Ertrag ausbleibt, wenn sie nicht in den Alltag integriert werden können. Um der komplexen und widersprüchlichen Realität gerecht zu werden, wurden deswegen Sichtweisen von Angehörigen und Pflegenden einbezogen, die berechtigen Ansprüche und Kompetenzen der Professionellen berücksichtigt sowie die materiellen Begrenzungen und Möglichkeiten von digitalen Infrastrukturen erschlossen.

Der Ertrag des Symposiums war, dass die beiden Welten der Wissenschaft und der Praxis zusammengebracht und gemeinsame Stränge entdeckt wurden, um das Thema Alter und Technik voranzubringen. Die Chance für Veränderungen liegt jetzt griffbereit, was auch der im August erschienene Achte Altersbericht der Bundesregierung zeigt.

Die Veranstaltung auf YouTube   

Kontakt
Prof. Dr. Claudia Müller
Claudia.Mueller@uni-siegen.de

27. November 2020

Qualität steigern – qualitativ forschen

Benutzerzentrierte und partizipative Designmethoden sind heute in der modernen HCI-Forschung und benutzerzentrierten Entwicklung unverzichtbar geworden. Der Einsatz solcher Methoden hilft uns, realistische Einblicke in aktuelle Praktiken zu gewinnen, nachhaltige Konzepte und Lösungen gemeinsam zu entwickeln und zu verstehen, wie digitale Werkzeuge nachhaltiger eingesetzt werden können.

Aus diesem Grund organisiert der Lehrstuhl für Informationssysteme, insbesondere IT für die alternde Gesellschaft, am Mittwoch, den 2. Dezember 2020 von 14 – 16 Uhr eine Einführung in das Thema qualitative Forschung.
Wir laden Sie herzlich dazu sein!

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und erfolgt via Zoom.
Verwenden Sie den folgenden Link am Mittwoch, den 2. Dezember 2020:
uni-siegen.zoom.us/j/95282715561?pwd=bzlsY21QQWdUdEtWK1VYbTRYMnhCUT09

Nicht nur Studierende der Universität Siegen sind willkommen, sondern alle, die sich für qualitative Forschung im Bereich User Centered Design interessieren.

Sehr gerne können Sie diese Einladung auch an andere Interessierte weiterleiten. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

28. Oktober 2020

Meet & Greet zum Wintersemester 2020/21: Wer wir sind welche Lehrangebote wir anbieten

Herzlich willkommen zum neuen Semester an der Universität Siegen!

Letzte Woche beim Meet & Greet haben sich unsere Kollegen und wir, die Forschungsgruppe „Wirtschaftsinformatik, insb. IT für die alternde Gesellschaft“ vorgestellt. Dabei haben wir nicht nur über uns, sondern auch über unsere Projekte und die angebotene Lehre gesprochen.

Wie von euch gewünscht, stellen wir euch die Präsentation und die darin enthaltenen Infos gerne hier zur Verfügung

18. Juni 2020

Neue Projekt- und Abschlussarbeiten zum Thema „Barrierefreiheit“

Die Jun.-Professur „Wirtschaftsinformatik, insb. IT für die alternde Gesellschaft“ bietet eine Reihe neuer Themen für Projekt- und Abschlussarbeiten an.

Die unterschiedlichen Themen drehen sich um das Thema „Barrierefreiheit“ im Kontext von IT-Arbeitsplätzen und beinhalten Feldstudien und technische (Weiter-) Entwicklungen von unterstützenden Werkzeugen.

Sie finden auf der Seite der Jun.-Professur „Wirtschaftsinformatik, insb. IT für die alternde Gesellschaft“ alle ausgeschriebenen Themen.

Wenn Sie eigene Themenideen haben, teilen Sie uns gerne Ihre Vorschläge mit.

Infos: https://italg.wineme.uni-siegen.de/lehre/abschlussarbeiten/

Kontakt für Projekt- und Abschlussarbeiten rund um barrierefreie IT und barrierefreie IT-Arbeitsplätze:

Sven Bittenbinder

Raum: US-E 117 (Campus Unteres Schloss)
 Telefon: 0271 740-4470
 E-Mail: sven.bittenbinder@uni-siegen.de

27. Mai 2020

Projektpartner des SINN-i Projekts unternehmen Forschungsreise nach Südafrika

Im Rahmen des vom BMBF geförderten Drittmittelprojekts „SINN-i“ (Sports-Innovation-Network) reiste David Struzek (M.Sc.) mit den Projektpartnern der TU München, der Innovationsmanufaktur und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Anfang Januar 2020 nach Südafrika. Durch den Besuch in Stellenbosch und Durban konnte das Team wichtige Kontakte knüpfen und vor Ort hilfreiche Eindrücke für das Projekt „Active City Innovation“ gewinnen, die die weitere Forschung über das Tanzen im öffentlichen Raum bereichern werden. Die Bürgerinnen und Bürger Siegens durch Tanz und Musik zu mehr körperlicher Bewegung zu verhelfen, ist eines von zwölf experimentellen Szenarien des ACI Projekts.

Weitere Informationen zur Reise finden sie im aktuellen SINN-i Newsletter: PDF

Carinus Lemmer (Stellenbosch Fietsry NPC), Franziska Krüger (Innovationsmanufaktur), Hugo Gabele (University of Applied Sciences Esslingen), Fozzy Moritz (Innovationsmanufaktur), Nicolette Booyens (SEED), Armin Falkenhein (ADFC Bayern), Jan Ellinger (TUM), David Struzek (University Siegen))

Carinus Lemmer (Stellenbosch Fietsry NPC), Franziska Krüger (Innovationsmanufaktur), Hugo Gabele (University of Applied Sciences Esslingen), Fozzy Moritz (Innovationsmanufaktur), Nicolette Booyens (SEED), Armin Falkenhein (ADFC Bayern), Jan Ellinger (TUM), David Struzek (University Siegen))

13. März 2020

Radiointerview Lebenszeit (Deutschlandfunk): Außen vor und abgehängt, leben ohne Internet

Die einen leben, zumindest vorübergehend, aus Überzeugung ohne Internet, die anderen haben im Funkloch keine andere Wahl: Mehr als elf Millionen Menschen in Deutschland stehen digital im Abseits. Besonders Frauen im Rentenalter mit niedriger Bildung sind dauerhaft offline. In diesem Radiointerview in der Sendung Lebenszeit des Deutschlandfunk unterhält sich Claudia Müller zusammen mit der stellv. Vorsitzenden der BAGSO Dr. Regine Görner und dem Moderator Andreas Stopp gemeinsam mit Zuhörern am Telefon, über ihre Erlebnisse und Motivationen rund um die Themen Internet und Digitalisierung.

Nicht alle fühlen sich abgehängt, viele benutzen nämlich ganz bewusst andere Wege, um sich zu informieren oder um Kontakte zu pflegen. Doch spätestens wenn Überweisungen, Steuererklärungen oder Reisen nur noch online zu regeln sind, stellt sich die Frage nach gleichberechtigter gesellschaftlicher Teilhabe. Inwieweit sind Senioren besonders betroffen? Gibt es genügend rein analoge Angebote oder sind das Auslaufmodelle? Werden Bürger früher oder später gezwungen, sich entsprechende Geräte zu kaufen und Internet-Kenntnisse anzueignen? Eröffnen sich für sie mit PC und Smartphone neue Horizonte und Kontaktmöglichkeiten, die ihren Alltag erleichtern? Oder verkompliziert sich damit ihre analoge Daseinsform?

Hier gehts zum ganzen Radiointerview Lebenszeit (Deutschlandfunk): Außen vor und abgehängt, leben ohne Internet.